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Das ABC des IT-Projektmanagements

Folgt man der Definition, ist ein Projekt eine zeitlich begrenzte Organisation, in der mehrere Spezialisten tätig sind. Je nach Projektart kann das bedeuten, dass sich um den IT-Projektmanager diverse Profis aus den Disziplinen Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, Angewandte Informatik sowie Praktiker der Anwendungsentwicklung und Systemintegration scharen. Doch wie wird eine Aufgabe zum „Projekt“? Mit einer Problemstellung und einem IT-Consultant, der genau dieses Problem lösen soll.

Werfen wir einen Blick auf die Akteure im IT-Projektmanagement: Der IT-Berater, der auch als IT-Consultant bezeichnet wird, fungiert in der Regel als Projektmanager. Am Beginn des Projekts werden die bestehenden Prozesse analysiert und Abläufe dokumentiert. Ist der Ist-Zustand erst mal beschrieben, sind die Fähigkeiten des Projektmanagers gefragt: An welchen Schrauben kann mithilfe von Hard- oder Software-Lösungen so gedreht werden, dass die Abläufe langfristig schneller und damit effizienter werden – ohne einen Qualitätsverlust zu riskieren?

To Do: Projektverantwortliche benennen und Meilensteine definieren

Ist das Ziel klar definiert – also beispielsweise, welche Größen sollen aus betriebswirtschaftlichen Gründen wie reduziert werden – müssen Projektverantwortliche definiert werden. Neben dem IT-Consultant, der als Kopf im IT-Projektmanagement fungiert, wird auch der IT-Manager einen Platz im Projektteam haben. Er ist nach erfolgreicher Implementierung eines neuen Systems dafür verantwortlich, die Komponenten fortwährend in Betrieb zu halten. Darüber hinaus besteht Bedarf an weiteren involvierten Personen. Wird beispielsweise eine neue Lagersoftware angeschafft, ist es sicherlich sinnvoll, einen Mitarbeiter aus dieser Abteilung auch in das laufende Projekt einzubinden, um ein praxistaugliches System auf die Beine zu stellen.

Stehen die Projektverantwortlichen – und damit auch das IT-Projektmanagement-Team – fest werden Meilensteine definiert. Diese werden in einem sogenannten Pflichtenheft niedergeschrieben. Der Fahrplan für das Projekt steht. Während des Projekts wird der IT-Consultant akribisch genau darauf achten, dass das Pflichtenheft eingehalten wird, welches bei Beratertätigkeiten oftmals auch Vertragsbestandteil sein kann. Der IT-Berater fungiert als Moderator. Er begleitet die Akteure auf dem Weg zum neuen System, treibt an, wenn ein Part nicht zielstrebig das gemeinsame Ziel anvisiert, berichtet an den Auftraggeber über den Projektablauf und erstellt bei Bedarf Zwischenpräsentationen.

Das klingt alles reibungslos – aber in der Praxis ist auch ein gehöriges Maß an Problemlösungsfähigkeiten gefragt, denn gerade im IT-Projektmanagement gibt es unvorhersehbare Unwägbarkeiten, die dynamisch gelöst werden müssen. Sicherlich können auch weitere Spezialisten zurate gezogen werden. Letztendlich steht und fällt der Erfolg oder Misserfolg des Projekts oft mit dem „Kopf“ des Projektteams, dem Projektmanager.

Siegestaumel im IT-Projektmanagement, wenn das System läuft?

Von wegen. Wenn das System erst steht und die ersten Testläufe gut gemeistert wurden, kann der IT-Consultant noch lange nicht seine Hände in den Schoß legen. Denn nun muss er beweisen, was er in seiner Ausbildung an Soft Skills erworben hat. Schließlich gibt es für jedes neue System auch Mitarbeiter, die herangeführt und geschult werden müssen. An dieser Stelle wird ein IT-Consultant seine pädagogischen Fähigkeiten hervorkramen und – idealerweise in mehreren Stufen – die Mitarbeiter schulen. Klappt? Läuft? Die Mitarbeiter arbeiten damit?

Doch noch immer ist die Arbeit des IT-Beraters noch nicht getan. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Modewort, sondern die Anforderung an jede neue Entwicklung in Unternehmen. Soll heißen: Nun wird sich der IT-Consultant gemeinsam mit den Fachabteilungen um die Festlegung von Qualitätsstandards sowie um deren Messpunkte und Reporting-Themen kümmern. Nachdem auch diese Themen abgeschlossen sind, werden die neuen Abläufe final für den Auftraggeber, die ausführenden Mitarbeiter und auch für den IT-Manager dokumentiert. Dieser ist nämlich fortan mit seinem Team dafür verantwortlich, das System in Betrieb zu halten und etwaige Automatismen kontinuierlich zu überwachen. Erst jetzt enden die Aufgaben eines IT-Consultants im IT-Projektmanagement.

Karrierewunsch IT-Consultant? So geht’s!

Koordinationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und sowohl abstraktes als auch praktisches Denkvermögen sind im IT-Projektmanagement genauso wichtig wie die Fähigkeit, mit Menschen umgehen zu können. Vieles davon können Sie im Fernstudium zum IT-Consultant lernen, einiges sollten Sie dafür aber schon im Gepäck haben. Welche Inhalte Sie dann genau in der Ausbildung zum IT-Consultant erwarten, erfahren Sie in den umfangreichen Studienunterlagen der verschiedenen Anbieter, die Sie hier kostenfrei anfordern können.

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Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement

Auch Sie verspüren das Gefühl Ihr Wissen im Bereich Projektmanagement zu intensivieren bzw. aufzubauen? Auf dem Weiterbildungsmarkt werden die verschiedensten Weiterbildungen angeboten. Die Angebotspalette reicht vom weltweit anerkannten Projektmanagement Zertifikat – Project Management Professional (PMP), Prince 2, Scrum Master bis hin zur Information Technology Infrastructure Library (ITIL).
 

Die beliebtesten Weiterbildungsmaßnahmen für Projektmanager

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