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Die Aufgaben eines IT-Consultants in der Praxis

Heute wird’s spannend. Der Go-Live des neuen Produktionssystems – was in diesem Fall ein Content Management System ist – steht kurz bevor. Gespannt sitzen die Hauptuser vor ihren Rechnern und warten darauf, nicht mehr nur zu üben, sondern wirklich damit arbeiten zu können. Auch der IT-Consultant, dessen Aufgabe an dieser Stelle mehr als zur Hälfte erfüllt ist, ist gespannt: Wenn jetzt mit einem Tastendruck des Administrators die Übungsdaten verschwinden, werden sämtliche Schnittstellen aktiviert und es kann künftig mit dem neuen System produziert werden …

Diese Momentaufnahme zeigt einen IT-Consultant, der gut zwei Drittel seines Jobs erledigt hat. Was er bis zu diesem Moment getan hat? Er hat herausgefunden, wie der Kunde tickt, wie bei diesem Kunden Print- und Online-Publikationen erstellt werden, welche kaufmännischen Prozesse parallel oder im Hintergrund laufen und welche Abteilungen in erster Reihe und welche in der Ausbaustufe damit arbeiten werden. Nicht zu vergessen ist die Einbindung der externen Akteure, die auch Aufgabe des IT-Consultants war. Kurz um: Bei Übernahme dieses Jobs war klar, dass er die partiell digitale Produktionsweise umkrempeln wird. Das Wunschziel des Kunden: Inhalte von zahlreichen Lieferanten zentral zur Verfügung zu stellen und in alle Kanäle publizieren zu können.

… und nun ist zumindest das System aktiv. Die Übungsdateien sind verschwunden und die erste Abteilung befüllt das System mit richtigen Inhalten. Nun werden Texte, Bilder, Grafiken und Logos eingespielt und die Grafikdesigner setzen Layouts mit Inhalten in Bezug. Ein großer Erfolg für den IT-Consultant, der aufatmet und nicht an die Projekte denken mag, bei denen ein erfolgreicher Go-Live nur die Ruhe vor dem großen IT-Sturm war.

Randnotiz: Wofür braucht man IT-Profis In der neuesten IT-Arbeitsmarktstudie von Robert Half Technology wurde nach Gründen gefragt, warum IT-Mitarbeiter in Unternehmen gebraucht werden. Dabei antworteten 54 Prozent der befragten 200 CIOs und CTOs in Deutschland, dass der Bedarf aufgrund neuer Projekte steige. 44 Prozent gaben das nationale Wachstum an und 43 Prozent zielen darauf ab, neue Märkte zu erschließen.

Die Liste der Aufgaben des IT-Consultants wird kleiner

Geht bis auf kleinere Anlaufschwierigkeiten wirklich die Implementierung des Systems gut, ist der Katalog der Aufgaben des IT-Consultants zwar extrem geschrumpft, aber abgearbeitet sind noch immer nicht alle To Dos. Was nun auf dem Plan steht, ist die Begleitung und weitere Schulung der Mitarbeiter. Daneben ist es Aufgabe des IT-Consultants, die neu implementierten Arbeitsschritte in einem Handbuch zu dokumentieren. Dabei muss er in die Rollen der verschiedenen Akteure schlüpfen, um alle Arbeitsweisen abdecken zu können.

Zum Abschluss seiner Arbeiten im IT-Projektmanagement, wird der IT-Consultant gemeinsam mit den Fachabteilungen Qualitätsmesspunkte festlegen, die systemisch auswertbar sind. Bewährt hat sich dabei in der Praxis die Anlage grundlegender Reports, die von den Führungskräften jeweils individuell angepasst werden können. Mit der Fertigstellung aller im Pflichtenheft festgelegten Anforderungen, endet die Aufgabe des IT-Consultants, falls dieser als IT-Berater für ein Projekt im Unternehmen war. Ist er fest im Unternehmen angestellt, wird er die Betreuung des Systems sicherlich weiterbegleiten. War der IT-Berater nur für ein Projekt in der Firma, übernimmt in der Regel der IT-Manager mit Team den Betrieb des neuen Systems.

Die Aufgaben des IT-Berater und des IT-Managers im Vergleich

Der grundlegendste Unterschied ist sicherlich allein schon in Anbetracht der Berufsbezeichnung sichtbar. Während der IT-Consultant bzw. IT-Berater die Aufgabe hat zu beraten und zu moderieren und oftmals nur temporär ein Projekt begleitet, ist der IT-Manager Führungskraft mit Personalverantwortung einerseits und Verantwortung für den Betrieb der laufenden Systeme andererseits.

  • Akquise von IT-Beratungsprojekten
  • technische und fachliche Analyse der Projekt-Rahmenbedingungen
  • Prozessdokumentation und Machbarkeitsanalyse
  • Gestaltung von Änderungsprozessen
  • Bewertung von IT-Systemen (technisch und betriebswirtschaftlich)
  • Beratung zum Ablauf etwaiger Umstrukturierungen
  • Einholen von Angeboten benötigter Professionals
  • Dokumentation der Prozessschritte
  • Präsentation des Projektfortschritts
  • Begleitung von Testläufen und Schulungen
  • Verfahrensbetreuung, -begleitung, -weiterentwicklung
  • Führung und Organisation der IT-Abteilung
  • Formulierung klarer, abgestimmter Aufgabenstellungen für die Mitarbeiter
  • fachlicher Ansprechpartner bei Rückfragen
  • Organisation von Teammeetings
  • Fähigkeit zur Priorisierung einer langen To Do-Liste
  • Strukturierung gestellter Anforderungen inkl. Machbarkeitsprüfung
  • Entwicklung problemlösender Ansätze mithilfe von IT-Anwendungen
  • Koordination des Hard- und Software-Bestands
  • Strukturierung der Serviceanfragen für einen reibungslosen Kundenservice
  • Überwachung von Controlling- und Reporting- sowie automatisierten Schnittstellen
  • Impulsgebung für IT-Strategien


Hier geht’s zum Traumberuf …

Sie wünschen sich eine Mischung aus technischen Inhalten, betriebswirtschaftlichen Anforderungen und den Umgang mit Menschen? Dann kommt das den Aufgaben des IT-Consultants schon recht nahe. Detaillierte Informationen zum Fernstudium finden Sie in den kostenlosen Informationsmaterialien der Anbieter, die Sie hier anfordern können. Legen Sie noch heute Ihren Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft in der IT-Branche.

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